Lausitz Kreativ und Inklusiv – Jugendliche gestalten ihre Region

April bis Oktober 2026
Inklusives Kultur- und Beteiligungsprojekt für junge Menschen (12–30 Jahre) mit und ohne Behinderung in der Lausitz. 

Kurzbeschreibung Projekt

Inklusives Kultur- und Beteiligungsprojekt für junge Menschen (12-30 Jahre) mit und ohne Behinderung in der Lausitz: Sie gestalten kreativ ihre Region im Wandel, entwickeln eigene Formate und präsentieren ihre Ergebnisse öffentlich.

Projektbeschreibung und Ziele 

Das Projekt stärkt die aktive Beteiligung junger Menschen mit Behinderung im Strukturwandel der Lausitz. Es verknüpft soziale und kulturelle Nachhaltigkeit mit den Zielen der Jugendförderung, indem Jugendliche mit physischen, psychischen, kognitiven und/ oder körperlichen Beeinträchtigungen kreative Wege finden, ihre Zukunftsregion sichtbar mitzugestalten. 

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wollen wir in einer sich wandelnden Lausitz leben – und welchen Beitrag können wir selbst leisten? Daraus entwickeln die Jugendlichen in drei Projektphasen eigene Ideen, kulturelle Ausdrucksformen und sichtbare Beteiligungsaktionen, die sowohl Teilhabe als auch Zusammenhalt fördern. 

1.Phase – Beteiligung & Ideenfindung:

In barrierefreien Workshops setzen sich die Teilnehmenden mit Veränderungen in ihrer Region auseinander – mit kreativen Methoden wie Storytelling, Musik, Tanz, Theater, Medienarbeit oder künstlerischen Gestalten. Fachkräfte der Jugend- und Kulturarbeit sowie freischaffende Künstler begleiten sie dabei, ihre Perspektiven zu formulieren und konkrete Projektideen zu entwickeln. 

2. Phase – Umsetzung & Kooperation:

Die Jugendlichen realisieren ihre Ideen in Kleingruppen: z.B. Geschichten schreiben und Buchprojekt, Geschichten lesen, Musik- und Tanzprojekte, künstlerisches Gestalten, Produktion kurzer Filme, Gestaltung einer Ausstellung oder Durchführung einer Performance im öffentlichen Raum. Kooperationspartner aus Jugendhilfe, Kultur und

Verwaltung unterstützen die Umsetzung. Nachhaltigkeit wird durch die Nutzung wiederverwendbarer Materialien, klimaneutraler Veranstaltungsformate und Sensibilisierung für ökologische Themen in den Workshops verankert. 

3. Phase – Öffentlichkeit & Wirkung:

Die Ergebnisse werden regelmäßig in öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt. Diese kombinieren Ausstellungen, Performance und Gesprächsformate, in denen die Jugendlichen selbst als Sprecher*innen bzw. Akteur*innen auftreten. Eine begleitende Medien-Kampagne und Pressearbeit machen die Stimmen der Jugendlichen weit sichtbar.

Das Projekt trägt zur sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit bei, indem es Teilhabe, Selbstwirksamkeit und regionale Identität stärkt. Es schafft neue Beteiligungsräume, die über den Projektzeitraum hinaus im Freizeitclub des Vereins fortgeführt werden können. Damit wird ein nachhaltiger Beitrag zum Strukturwandel geleistet: Jugendliche mit Behinderung werden als Akteur*innen anerkannt, nicht nur als Zielgruppe von Hilfe.

Das Projekt fördert Weltoffenheit und Toleranz, indem es Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht und gesellschaftliche Vielfalt sichtbar macht. Es unterstützt zudem ökologische Verantwortung – durch die bewusste Auseinandersetzung mit ressourcenschonenden Arbeitsweisen und der Zukunftsfähigkeit der Region.

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